Vertiefungskurs Tessiner Flora, Teil 2 2018


Ein Mosaik aus kalkhaltigen Sedimentgesteinen, kristallinen Gesteinen und Lockergesteinen sowie ein insubrisches Klima mit viel Niederschlag, viel Sonne und ausgeglichenen Temperaturen sind für den südlichsten Zipfel der Schweiz charakteristisch.
Nachdem im 2017 der Monte Caslano und der Monte Brè im Zentrum unseres Tessin-Kurses standen, geht es im 2018 auf zwei weitere Gipfel in dieser Region:
Am ersten Tag entdecken wir die grossartige Flora auf dem San Salvatore unweit von Lugano und geniessen die fantastische Aussicht. Zu den botanischen Perlen des San Salvatore gehören das weissblühende Apenninen-Sonnenröschen (Helianthemum apenninum) und die Grasblättrige Skabiose (Lomelosia graminifolia).
Am zweiten Tag botanisieren wir auf dem direkt an der italienischen Grenze gelegenen Monte Generoso, der ebenfalls für seine reichhaltige Flora berühmt ist. Wir hoffen, auf unserer Wanderung botanische Juwelen wie die Pfingstrose (Paonia officinalis), den Affodill (Asphodelus albus) und die Langensee-Narzisse (Narcissus x verbanensis) anzutreffen.
Wir halten auf der zweitägigen Exkursion aber nicht nur nach den typischen Tessiner Arten Ausschau, sondern auch nach Neophyten, die im Tessin bereits Fuss gefasst haben und auf der Alpennordseite (noch) unbekannt sind.
2 Tage

Kursleitung: Muriel Bendel, Wolgang Bischoff
Kontaktperson: Muriel Bendel, muriel.bendel@feldbotanik.ch,


» zurück